In erster Linie natürlich, um unsere Erlebnisse in Erinnerung zu behalten. Zum anderen den lieben Verwandten und Bekannten an unseren Trips teilhaben zu lassen. Außerdem kann ich hier Bilder präsentieren, die ich sonst wahrscheinlich nicht in meine Galerie aufgenommen hätte.

Mein zweiter Reisebericht kommt dieses Mal aus der Schweiz.Durch tektonische Verschiebungen hat die Natur hier eine einzigartige Welt aus Bergen, Gletscher und Seen geschaffen. Die Schweizer Eidgenossenschaft, lateinisch "Confoederatio Helvetica" (daher das Autokennzeichen "CH") hat eine Fläche von 41285 km2 (Deutschland 357045 km2) und 7,35 Mio. Einwohner. Neben der Hauptstadt Bern, gehören auch Zürich, Basel und Genf zur Schweiz. Die ca. 800 km bis in die Ost-Schweiz, waren dank Sonntagsfahrverbot für Lkws und Navigation im Handy sehr entspannend. Mit drei kurzen Pausen, haben wir das Ziel in gut 8 Stunden ereicht. Die letzten Kilometer ging es stetig bergauf. Unser Passat war mit 102 PS eindeutig untermotorisiert.

Die relativ kurze Anreise von ca. 5 Flugstunden und das milde Klima, machen die Kanarischen Inseln zu eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen. Teneriffa ist mit etwas über 2000 qkm die größte Insel der Kanaren und beherbergt jährlich einige Millionen sonnenhungrige Touristen. Der günstige Passatwind sorgt im Sommer, sowie auch im Winter für fast immer angenehme Temperaturen. Während die Highlights im Süden: Sonne, Strand und Meer sind, bietet der Norden eine faszinierende Vulkanlandschaft, urwaldähnliche Wälder, raue Küsten und interessante Städte. Manche nennen Teneriffa liebevoll "Inselente", ein Blick auf die Umrisse der Insel und man weiß warum.

4 Tage sollte unser Kurztrip nach Paris dauern. Nicht wirklich viel um eine der größten europäischen Kunst und Kulturmetropolen ausgiebig zu erkunden. Es war unser erster Urlaub, in dem wir weder mit dem Mietwagen noch mit eigenem Auto unterwegs waren. Eine völlig neue Erfahrung für mich. So mussten wir mit unseren Koffern und natürlich mit meiner Fotoausrüstung vom Flughafen mit dem Regionalexpress bis nach Gare du Nord fahren und von dort mit der Metro ( Station La Chapelle) zu unserem Hotel. Die Metro in Paris ist wirklich gut ausgebaut, jedoch stellenweise völlig verwirrend.

Bei der Ankunft am Flughafen "Aeropuerto de Gran Canaria" warteten wir, zusammen mit den anderen Fluggästen, am Gepäckband auf unsere Koffer. Nachdem sich das Band zusehend leerte, und von einst Hunderten von Menschen nur noch ca. 20 auf ihre Koffer warteten, wurde uns schon etwas mulmig im Magen. Sollten unsere Koffer evtl. nicht mitgeflogen sein? Nachdem ein Passagier auch das letzte Gepäckstück vom Band genommen hat, wurde auch dieses abgeschaltet. Nun war es klar, wir sind ohne Frische Unterhosen in Gran Canaria gelandet. Ich spulte im Kopf bis zum Zeitpunkt des Kofferpackens zurück und überlegte, welche wichtigen elektronischen Geräte ich im Koffer verstaut hatte.

Es schüttet wie aus Eimern, während ich den ersten Tag meines Reiseberichtes aus einem New Yorker Hotelzimmer schreibe. Unsere USA Reise war von langer Hand geplant und so hatte ich genügend Zeit mich über die strengen Einreisebestimmungen und vor allem die vielen Stolperfallen, in die man tappen kann, vorab im Netz zu erkundigen. Um bei der späteren Wiedereinreise nach Deutschland keine Probleme mit meiner Kameraausrüstung zu bekommen, habe ich mir vorab beim Zollamt mein gesamtes Equipment beglaubigen lassen.